Nymphensittiche

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  • Nymphensittiche gehören neben dem Wellensittich zu den beliebtesten Sitticharten in Deutschland und sind in der Haltung ohne große Ansprüche.
    Wir möchten euch in diesem Thema verschiedene Arten und Farbschläge der Nymphensittiche auflisten.

    Nymphensittiche gehören neben dem Wellensittich zu den beliebtesten Sitticharten in Deutschland und sind in der Haltung ohne große Ansprüche.

    Wir möchten uns an dieser Stelle bei "Silly" für die Ausarbeitung und die Fotos bedanken.

    Ergänzungen zu den einzelnen Farbschlägen sind von Nymphensittich-Haltern gern willkommen.


    Zu den Grundfarben der Nymphensittiche zählen:

    - Wildfarben
    - Weisskopf
    - Gelbwangen
    - Falben
    - Albinos
    - Lutinos
    - Zimter
    - Pastellgesicht
    - Olivfarben
    - Silberfarben

    Aus diesen Grundfarben der Nymphensittiche gehen verschiedene Kombinationen hervor wie z.B.:

    - Schecken
    - Geperlt
    - Perlschecken
    - Kopfschecken
    - geperlte Kopfschecke u.v.m.


    Für Ergänzungen von Haltern der Nymphensittichen sind wir sehr dankbar. Meldet euch dazu einfach bei einem unserer Team-Mitglieder. Dankeschön. :)


    In den nachfolgenden Beiträgen seht ihr einige Farbbeispiele von Nymphensittichen.


    Das Federkleid bei wildfarbenen Nymphensittich-Schecken ist bei beiden Geschlechtern (Henne, Hahn) gefleckt.
    Dabei ist die Verteilung der Farbflecken immer unterschiedlich.
    Eine Geschlechtsbestimmung ist über das Federkleid nicht möglich und bedarf einer Blutanalyse.






    Nymphensittich-Schecke Zimt






    Die Kopffleckschecke ähnelt sehr dem wildfarbenen Nymphensittich.
    Unterschiede sind die hellen Flecken am Hinterkopf und im Nackenbereich.
    Auch bei den Kopffleckschecken ist eine Geschlechtsbestimmung über das Federkleid nicht möglich.






    Der Weißkopflutino wird fälschlicherweise oft als Albino bezeichnet. Dies ist allerdings nicht richtig.
    Albinos gibt es nicht bei den Nymphensittichen, sondern eine Kombination von Weißkopf-Nymphensittich und Lutino.
    Das Federkleid ist sichtbar weiß und ohne erkennbare Wangenflecken. Dies ist bei beiden Geschlechtern so.
    Die Augenfarbe der Weißkopflutinos ist rötlich.
    Krallen, Füße und Schnabel sind rosafarben.


    Weißkopflutino-Schwarzauge


    Der als Schwarzauge bezeichnete Weißkopflutino sieht dem Weißkopflutino sehr ähnlich.
    Sichtbarer Unterschied ist die schwarze Augenfarbe.
    Auch bei diesem Farbschlag ist eine sichtbare Geschlechtsbestimmung nicht möglich.





    Das Federkleid eines Nymphensittich-Lutino ist vollständig gelb. Der Gelbton kann manchmal etwas aufhellen oder auch abdunkeln.
    Einem Lutino-Nymphensittich fehlt vollständig der Farbstoff Eumelanin.
    Hennen eines Nymphensittich-Lutinos sind etwas kräftiger im gelben Farbton als die Hähne. Oftmals haben sie auch noch leichtes Fischgrätenmuster an der Unterseite ihres Schwanzes.
    Bei den Hähnen ist die Färbung des Gefieders nicht so intensiv, sondern eher etwas heller.
    Jedoch sollte dieser Unterschied nicht allein zur Geschlechtsbestimmung der Nymphensittich-Lutinos dienen.
    Wie bei den Weißkopflutinos haben die Lutinos einen rosa Schnabel, Krallen und Füße.
    Beide Geschlechter haben orangefarbene Wangenflecken in ihrer gelben Gesichtsmaske.



    Nymphensittich-Lutinos Geperlt ähneln ganz stark in der Gefiederfarbe den Nymphensittich-Lutino.
    Jedoch unterscheiden sie sich durch eine Perlung, welche sich durch das Gefieder zieht und unterschiedlich stark ausfallen kann.
    Geperlte Nymphensittich-Lutino Hennen behalten in der Regel ihre Perlung bis ins adulte Alter. Bei den Hähnen verwäscht die Perlung nach der Jungmauser, weshalb auch Hähne mit Hennen verwechselt werden können.







    Der bekannteste Nymphensittich ist der Wildfarbene wie er auch in freier Natur am häufigsten vorkommt.
    Das Federkleid der wildfarbenen Nymphensittiche ist dunkelgrau mit weißen Flügelspitzen. Diese dienen im Flug zur besseren Orientierung im Nymphensittich-Schwarm.
    Mittlwerweile variiert der Grauton des Federkleides von hell bis dunkel.
    Der Hahn hat eine intensivere gelbe Gesichtsmaske und ein gleichmäßigeres graues Gefieder. Des Weiteren ist die Unterseite des Schwanzes dunkler als bei einer wildfarbenen Nymphensittich-Henne.
    Die Gesichtsmaske der Henne ist grau mit nur wenig gelb untersetzt.
    Unter den Schwungfedern ist ein gelbes Perlenmuster. Dieses ist bei ausgebreiteten Flügeln sichtbar. Die Schwanzfedern der Hennen zeigen an der Unterseite ein Fischgrätenmuster.

    Das Federkleid einer wildfarbenen Nymphensittich-Henne verändert sich nach der Jungmauser kaum.
    Darum ist es relativ einfach im adulten Alter eine Henne von einem wildfarbenen Nymphensittich-Hahn zu unterschieden.




















    Name: Nymphensittich (Nymphicus hollandicus, engl. Cockatiel)
    Nymphensittiche zählen zur Ordnung der Papageien und gehören zur Familie der Kakadus.

    Herkunftsland: Australien

    Lebensraum: Nymphensittiche leben in Trockengebieten der Savannen und Steppen Australiens.

    Aussehen: Der in freier Wildbahn lebende Nymphensittich hat ein helles bis dunkelgraues Gefieder mit einer weißen Flügelbinde. Weitere typische Merkmale sind die orangenen Wangenflecke und die lange spitze Federhaube. Weitere auftretende Farbschläge von Nymphensittichen findest du unter >Nymphensittich-Farbschläge<

    Geschlechtsunterschiede: Nymphensittich-Hennen haben eine leicht gräulich durchgezogene Maske. Die Unterseite des Schwanzes hat eine gelb-graue Querbänderung und gelbe Punkte an den Schwungfedern.
    Bei den Nymphensittich-Hähnen ist die Maske gelb und die Schwanzunterseite ist silbergrau bis schwarz.

    Größe und Gewicht eines Nymphensittichs: Durchschnittlich ist ein Nymphensittich etwa 30-35 cm lang und wiegt etwa 100 Gramm. Durch die verschiedenen Zuchtmethoden können diese Werte auch variieren.

    Alter: Nymphensittiche können ein Alter von 20- 25 Jahre erreichen. Dies sollte vor der Anschaffung von Nymphensittichen bedacht werden. Ausnahmefälle von über 30 Jahren sind auch keine Seltenheit mehr.


    Geschlechtsreife: Nach etwa 8 bis 10 Monaten sind Nymphensittiche geschlechtsreif. Hierbei spricht man von einem adulten Nymphensittich.

    Gelege: Im Abstand von 2 Tagen werden 4-6 Eier durchschnittlich abgelegt.

    Brut: Nymphensittiche brüten 19 – 21 Tage. Dabei wechseln sich Hahn und Henne ab. Dabei bebrütet die Henne die Eier nachts und der Hahn am Tage. Nymphensittiche sind ebenso wie Wellensittiche Höhlenbrüter.

    Nestlingszeit: Nymphensittich-Küken verlassen etwa nach ca. 35 Tagen die Bruthöhle, werden aber bis zu 12 Wochen von den Elterntieren zugefüttert.


    Nymphensittiche können täglich mehrere hundert Kilometer zurücklegen und sind Schwarmtiere. Aus diesem Grund sollte sie niemals einzeln gehalten werden!

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Kommentare 1

  • Joy -

    Optimal beschrieben.